Mehr als eine Vier-Wochen-Reise für lau.

Projekt VIKTORIA schließt mit Konferenz in Wolfen dreijährige Arbeit erfolgreich ab. Teilnehmer-/innen sprechen von wichtigen Erfahrungen und Verbesserung ihrer Arbeitmarktchancen durch Auslandspraktikum. 

 „Ich konnte mit dem Praktikum in Spanien Erfahrungen sammeln, die ich in Deutschland nie gemacht hätte. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich das machen durfte.“ Katharina Kröning, Auszubildende.

Mit Feuereifer erzählt Katharina Kröning von ihren vier Wochen Praktikum in Spanien. In den etwa 80 Teilnehmer-/innen der Abschlusskonferenz des Projektes VIKTORIA fand die Auszubildende aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer.

Am Freitag (23.09.11) zogen QFC, beteiligte Partner, Förderer und Teilnehmer-/innen im Wolfener Rathaus Bilanz. VIKTORIA ist planmäßig am 30. September beendet. Das drei Jahre laufende VIKTORIA-Projekt wurde von QFC entwickelt und vom Land Sachsen-Anhalt sowie dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

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Was die QFC-Projektmitarbeiter-/innen um Projektleiter Matthias Hirschmann und Geschäftsführer Helmut Krodel freuen dürfte: von allen an der Realisierung Beteiligten und den 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an VIKTORIA gab es positive Einschätzungen. Nicht zuletzt dürfte sich QFC auch in den Ergebnissen der wissenschaftlichen Evaluierung des Projektes bestätigt sehen.
Die Uni Göttingen überschrieb das Fazit ihrer Forschung mit dem Titel „Mehr als eine Vier-Wochen-Reise für lau“ und bestätigte unter anderem, die Teilnehmer-/innen würden durch den Auslandsaufenthalt ihr Selbstbewusstsein gestärkt und ihre Arbeitsmarktchancen verbessert sehen.

So wusste eine Teilnehmerin in einem Brief an ihre Schule zu berichten: „Es wäre eine verpasste Chance gewesen, nicht daran teilzunehmen.“

Damit ist knapp umschrieben, was Ziel von VIKTORIA ist: die Stärkung interkultureller Kompetenzen und konfliktfähiger Toleranz im zunehmend internationalisierten Arbeitsmarkt und der Globalisierung der Wirtschaft.

Für QFC-Geschäftsführer Helmut Krodel ein wichtiges Zukunftsthema, denn „wir verfolgen mit solchen Projekten auch das Ziel, die Welt in Zeiten der Globalisierung gerechter zu machen.“

VIKTORIA habe, so Krodel, bei vielen Teilnehmer-/innen dazu beigetragen,  sich für fremde Kulturen zu öffnen und dabei eigene individuelle Stärken zu entdecken.

Den Blick auf die Herkunft der Teilnehmer-/innen am Projekt VIKTORIA lenkte Wolfgang Beck, Abteilungsleiter im Ministerium für Arbeit und Soziales. Für die Landesregierung und sein Ministerium seien soziale und interkulturelle Kompetenzen von Beschäftigten ein wesentlicher Faktor für stabile Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Land.

Zu VIKTORIA sagte Beck: „Besonders zu erwähnen ist die große Breitenwirkung des Projektes. Dass sich  Auszubildende und Beschäftigte  quer durch die Branchen beteiligten konnten  und auch verantwortliche Akteure der beruflichen Ausbildung aktiv einbezogen wurden macht das Projekt nachhaltig wirkungsvoll.“

Nach diesem vielseitigen Lob fand selbst eine sachliche Kritik aus der wissenschaftlichen Begleitung ihren Faden zum Positiven. Die Evaluierer empfahlen, die Seminare und Praktika sollten sich stärker am Inhalt der Ausbildung und den tatsächlichen betrieblichen Erfordernissen  ausrichten.
Diesen Faden nahm QFC-Projektleiter Matthias Hirschmann auf, um mit einem Augenzwinkern auf ein bereits beantragtes Projekt hinzuweisen. Das nämlich, so Hirschmann, nähme genau diese Hinweise auf und könne bei Bewilligung unmittelbar an VIKTORIA anschließen.
Schließlich geht es auch hier um „mehr als eine Vier-Wochen-Reise für lau.“

> zum Projekt                       

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