Internationalisierung der Berufsausbildung

Ein Tagungsrückblick

 

Internationalisierung der Berufsausbildung

qfcnews 19. Juni 2015 0

Internationalisierung der Berufsausbildung

Kurzer Tagungsbericht

Im gut besuchten Saal im LISA-Institut Halle konnte, wer wollte allerhand an Informationen mitnehmen. Etwa weshalb in der Ausbildung zum Bestatter ein Ausbildungsbestandteil „internationalisiert“ wurde und weshalb das bei Tourismuskaufleuten nicht gelungen ist. Über das Prozedere nämlich, wie in Deutschland Ausbildungsstandards gestaltet und eingeführt werden hielt Dr. Monika Hackel (BiBB) einen überaus interessanten Vortrag.

Gemeinsam mit isw Halle hatte QFC zur Tagung „Internationalisierung der Berufsausbildung“ nach Halle geladen. Halle mitten im Chemiedreieck steht wohl wie kaum eine andere Region für Internationalisierung. Denn ein Großteil ausländischer Direktinvestitionen Sachsen-Anhalts sind hier in der mitteldeutschen Industrie realisiert.

So ist kein Zufall, dass Mittel des Europäischen Sozialfonds und Landesmittel gerade hier und für Projekte eingesetzt wurden, die sich Fragen der Internationalisierung in der Berufsausbildung stellen.
Als Vertreter des Ministeriums für Arbeit und Soziales zeigte sich Abteilungsleiter Wolfgang Beck im Interview zufrieden damit, zu welchen Ergebnissen der Mitteleinsatz sowohl bei den Auszubildenden als auch den Unternehmen geführt hat.

Beck: „Die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt ist international aufgestellt. Deshalb halten wir eine Schwerpunktsetzung gerade auch bei den Nachwuchskräften für richtig. Das bestätigen uns auch die bisherigen Erfahrungen.“

Die kamen dann auch zu Wort, besagte Nachwuchskräfte. Sehr lebhaft schilderten Jessie Pätzold und Susanne Föse, wie sie ihr Praktikum in Dublin erlebten. Sie waren dort in einer Kindereinrichtung und nicht wenig erstaunt darüber, wie unterschiedlich Standards sein können. Man sähe nach solchen Erfahrungen zu Hause ausgemachte vermeintliche „Missstände“ mit ganz anderen Augen.

Die Tagung wurde gefördert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Information:

Zum Thema „Interkulturelle Kompetenzen in der Berufsausbildung“ hat QFC im Rahmen des Projektes „MILENA“ ein Handbuch herausgegeben. Die Methodensammlung für Berufsbildungsakteure können Sie hier als E-Paper  downloaden und hier ansehen:

Print Friendly, PDF & Email
0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.