Frauenpower in der Uckermark

10. März 2012: QFC  und Familienserviceverein Schwedt gemeinsam beim Unternehmerinnentag in Schwedt.

„Du weißt, was du willst und kannst. Also sage nicht: Eigentlich führe ich ein Unternehmen. Sage: Hallo, ich bin die Chefin.“ Mit solchen und anderen markigen Sätzen appellierte Referentin Bärbl Penno an das Selbstbewusstsein der Frauen.

Das QFC beteiligte sich mit dem „Projekt PFiFv- Frauen in Führungsverantwortung“ im Rahmen der Brandenburger Frauenwoche mit hochkarätigen Workshops am Unternehmerinnentag der Uckermark. Über 40 Frauen, gestandene Unternehmrinnen und Führungskräfte, kamen nach Schwedt.

PFiFv verfolgt das Ziel, Frauen in Führung oder auf dem Weg dorthin zu fördern und kooperiert dazu mit 9 größeren Unternehmen in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg Vorpommern. Mittlerweile gibt es da viele gute Erfahrungen aus Veranstaltungen, Workshops oder Gesprächsrunden.

Gemeinsam mit aktiven Gewerkschafterinnen der IG BCE und dem  Familienserviceverein Schwedt wurde überlegt, wie auch andere Frauen aus regionalen Netzwerken davon profitieren könnten. Schnell  wurde die Idee geboren, in 2012 das Unternehmerinnen-Netzwerk in der Uckermark zu unterstützen.

Die angebotenen Workshops waren gut besucht und kamen toll an.

  1. „Den Laden schmeißen“– Führungsverantwortung  aus der Sicht einer Frau.
    Referentin: Bärbl Penno aus Dessau
  2. „Ich brenne für meine Idee, aber ich brenne nicht aus.“ – Stressmanagement und Zeitmanagement
    Referentin: Dr. Jeanette Drygalla aus Halle

Es wurden ernsthafte Themen bearbeitet, Alltagsprobleme in den Unternehmen beredet, es gab auch viele Tipps  und eine Menge neue Kontakte. Auch der  Spaß kam nicht zu kurz nach dem Motto einer Referentin: „Lachen Sie, denn Muskeln, die Sie nicht beanspruchen, schlaffen ab.“

In der Abschlussrunde gab es nur lobende Worte für die Organisatorinnen und die Dozentinnen. „Es war der beste Unternehmerinnentag bisher und ich bin froh, hier zu sein.“ sagte (nicht nur)  eine Teilnehmerin. Vielen Frauen hatten bisher die  Bedeutung von Erfahrungsaustausch und Netzwerkarbeit  unterschätzt. Das soll künftig anders werden. Jetzt heißt es „Tue Gutes und rede darüber!“

Von so viel Frauenpower waren nicht nur der Landrat und der Präsident der Unternehmervereinigung der Uckermark beeindruckt. Gut so!  (Annette Eschner)

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