Nach ihrem vierwöchigen Aufenthalt in Vicenza, Italien haben die vier Auszubildenden verschiedener Pharma-Betriebe die Möglichkeit gehabt, im Rahmen einer gut besuchten Informationsveranstaltung ihre Erfahrungen und Eindrücke im Bildungszentrum Wolfen-Bitterfeld zu präsentieren.

Obwohl die Auszubildenden in verschiedenen Laboren eingeteilt waren, haben sie bestätigt, dass die italienischen Kolleg/-innen sehr freundlich waren und sie herzlich aufgenommen wurden. Die zwei größten kulturelle Unterschiede waren die 90-minütige Mittagspause, die landestypische Siesta und die entspannte Art und Weise der Einheimischen mit Stress umzugehen. Das fanden die Vier gewöhnungsbedürftig, meinten aber, dass sie jetzt auch entspannter und lockerer mit Problemen umgehen würden.

Auf der anderen Seite haben die Auszubildenden versucht, ihren italienischen Kolleg/-innen das Prinzip der dualen Ausbildung zu erklären. Welche Vorteile es hat, von Anfang an bei einem Betrieb beschäftigt zu sein anstatt wie in Italien üblich, zuerst nur die Theorie kennenzulernen und für die schulische Ausbildung viel Geld zu bezahlen.

An den Wochenenden haben die Vier die Zeit für kulturelle Einblicke genutzt.

Fotos: Jonas Rudolph

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