Eine Rasselbande kocht Tomatenmarmelade.

Nach Auslandspraktikum sagt MIRIAM Tschüss und viel Glück.

[one_half last=”1″]”Rasselbande” nannte sich die Gruppe in den vier Wochen im Nachbarland Polen. Es war der 9. Durchgang, den Jugendliche mit sogenannten Merkmalen einer Benachteiligung am Arbeitsmarkt für mehrere Wochen im Ausland verbrachten. Eine Gruppe arbeitete in Frankreich, die andere in Polen.

MIRIAM und die Ziele

An sich Fähigkeiten entdecken, das Selbsbewusstsein stärken, Durchhaltewillen lernen und mit anderen an gemeinsamen Zielen arbeiten – Ziele von MIRIAM. Manche, sagen sie von sich selbst, hätten daran zu knabbern gehabt. “Aber, wir haben uns durchgebissen”, sagt Christine. Stolz sagt das die 22-Jährige, für die in Kürze eine Ausbildung in der Krankenpflege beginnt. Es ist ihre Zweite.

Geschichten und was danach kommt

Tony ist augenscheinlich ein gut gelauntes Mitglied der “Banda z Merseburga”, jener Rasselbande aus Merseburg, von der einige in der Freizeit freundschaftliche Begegnungen mit polnischen Jugendlichen hatten. Dass sie in Polen, in diesem Polen, auch mal Urlauben würden hätten sie vor ihrem Praktikum nicht gedacht. Vorher aber wird gearbeitet, meint Tony und erzählt, dass er nächste Woche bei einer Leipziger Zeitarbeitsfirma einen Arbeitsvertrag unterschreibt. Für ihn ein Neustart mit 26 nach abgebrochener Ausbildung im 3. Lehrjahr. [/one_half]

Janine hat mit 28 bei ihrem Aufenthalt in Polen für sich entdeckt, dass sie mit alten Menschen gerne und gut umgehen kann. Nun hofft sie mit Hilfe des Eigenbetriebes auf ihre zweite Chance für eine Ausbildung.

Es sind unterschiedliche und doch ähnliche Geschichten von Jugendlichen, die sie beim QFC-Projekt MIRIAM zusammenführten. Nun, da sie aus dem Projekt austreten und in kleiner Runde bei BVU verabschiedet werden, hoffen die Projektverantwortlichen darauf, dass sie den Schwung lange mitnehmen und ihre Chance nutzen.

Hilfen für den, der sie möchte

Dabei könnten sie auch künftig mit Unterstützung rechnen. Darin sind sich Projektleiterin Barbara Salden und BVU-Geschäftsführer Hartmut Pietzsch einig. Hilfe hatten sie beim Abschied auch Fritz angeboten. Fritz, den sie in Frankreich Herkules nannten ist geschickt und kann fest zupacken, nur beim Lernen hat er eben Schwierigkeiten. Was ihm gefiele und zu ihm passen könnte wäre Saisonarbeit in der Ernte. In Frankreich hatte er aus schweren Steinen Trockenmauern gebaut. Aber auch Marmelade kochen hätte ihm gefallen. Aus Tomaten!
Gut zu wissen, das Hauptgeschäft der BVU ist Vermittlung und das Jobcenter Saalekreis ein starker Partner auf dem Weg. Laufen allerdings müssen die Jugendlichen nun selbst.

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