Toolbox Cross-Mentoring

Matching und Matchingkriterien

matchingGrundlegend für den Erfolg eines Mentorings ist die Bildung „stimmiger“ Gespanne (Tandems) aus Mentor*in und Mentee.

Der Vorbereitung der Tandembildung innerhalb des Cross-Mentoring kommt eine besondere Rolle zu, da sich hier potenzielle Tandempartner*innen aus verschiedenen Unternehmen erstmalig begegnen und dann in Tandems zusammenarbeiten sollen. In diesem Prozess liegen Risiken und Chancen für das Instrument.

Im Vorfeld ist lediglich die Bereitschaft zur Teilnahme erklärt, wobei Freiwilligkeit und Verbindlichkeit eine wichtige Rolle spielen. Eine erste Hürde besteht in erster Linie darin, dass sich hier einander bisher unbekannte Personen aus verschiedenen Unternehmen mit unterschiedlichen Unternehmenskulturen und aus unterschiedlichen Branchen begegnen und als Tandems für einen definierten Zeitraum erfolgreich zusammenarbeiten sollen. Zugleich liegt darin auch die Chance, dass sich die Betreffenden mit „offenem Visier“ und auf Augenhöhe begegnen können – ohne auf (betriebsinterne) Befindlichkeiten, die in Situationen außerhalb oder nach Ablauf des Mentoring-Programms Bedeutung haben (könnten), Rücksicht nehmen zu müssen. Dies setzt Vertrauen voraus, welches sich im Prozess verfestigen muss.

Dass dieses Vertrauen nicht per se existiert oder eingefordert werden kann, ist plausibel. Nichtsdestotrotz können in der Vorbereitung der Tandembildung durch ein über die externe Programmleitung moderiertes Auswahlverfahren notwendige Vorbedingungen geschaffen werden. Was in der Vorbereitung geleistet werden kann, sind Tandemvorschläge, die anhand ausgewählter, vergleichbarer Kriterien von der Programmleitung erarbeitet werden. Dabei sind einige wichtige Matching-Kriterien zu beachten:

  • Die Erfahrungen und Kompetenzen der Mentorin/des Mentors sollten zu den Zielen der Mentee passen.
  • Persönlichkeiten der Mentor*innen und Mentees, die eher unterschiedlich sind, können sich gut ergänzen.
  • Ein unterschiedlicher fachlicher Hintergrund führt eher dazu, Persönlichkeit, Führungskompetenzen und Betriebsratsarbeit weiterzuentwickeln.
  • Die Zusammenstellung der Tandems wird von der IG BCE und der Programmleitung (extern) vorgenommen.
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Dr. Ute Schlegel

0345 21768 24

 ute.schlegel@qfc.de

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