MIRIAM sagt “cześć” und “bonjour”.

Was QFC mit dem Projekt MIRIAM Jugendlichen außer “hallo” noch zu bieten hat. Jugendliche aus Frankreich und Polen steigen in Sachsen-Anhalt in die Tiefe und bleiben dabei gut gelaunt.

 

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Cześć und bonjour – “Hallo“ auf Polnisch und Französisch – das sind normalerweise die ersten Worte, die die Teilnehmer des Projektes MIRIAM in Vorbereitung auf ihren Auslandsaufenthalt lernen. Denn eigentlich fahren mit MIRIAM junge Menschen aus dem Saalekreis nach Polen oder Frankreich.
Diesmal jedoch war das anders. Vierzehn Schüler und Schülerinnen aus Milicz und Wołów in Polen und sieben junge arbeitslose Frauen aus Lyon waren bei MIRIAM zu Gast in Halle.

Vom 13.06. bis zum 22.06. hatten somit die zwanzig jungen Deutschen, die in wenigen Tagen ins Auslandspraktikum aufbrechen, die Gelegenheit Kontakt zu den Menschen und der Kultur ihrer zukünftigen Gastländer zu erhalten.

Gäste und Gastgeber in Merseburg

Für die Gäste dagegen bot der Besuch außer dem Austausch mit jungen Leuten aus ihren Nachbarländern auch ein umfangreiches Programm.
Dazu gehörten Anregungen wie der Besuch des Pumpenherstellers KSB AG oder eine Einführung in die Berufe Köchin und Restaurantfachfrau gehörten.

Aber natürlich haben auch alle Gruppen gemeinsam ausgiebig die Region erkundet.
Im Halloren Schokoladenmuseum erfuhren die Teilnehmer alles über die süße Hallenser Spezialität, im Kloster Helfta bei Eisleben wurde mittelalterliche Geschichte lebendig und im Bergbaumuseum Röhrigschacht sind 300 Meter unter Tage alle gemeinsam in die harte Arbeitswelt der Bergleute abgestiegen.

Näher kamen sich die Teilnehmer aus den drei Nachbarländern auch bei Gruppenaktivitäten wie selbst gestalteten Stadtführungen für die Gäste oder beim Vorstellen der Heimatregionen für die Gastgeber, beim Bowling oder beim abendlichen Grillen.

Auch wenn der  Sprachmix aus Englisch, Deutsch, Französisch und Polnisch dem einen oder der anderen erst einmal ganz schön zu schaffen machte, mit Dolmetscher, Händen und Füßen konnte man sich schließlich doch ganz gut verständigen. Am Ende der gemeinsamen Zeit hatten die Besucher Kontakte zu Gleichaltrigen geknüpft und viel über Sachsen-Anhalt erfahren – und die Gastgeber wissen nun, daß sie bei ihrem anstehenden Auslandsaufenthalt an viele Gemeinsamkeiten werden anknüpfen können – und daß man sich mit etwas Humor und Kreativität immer irgendwie verständigen kann.

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