Fair p(l)ay trotz “Tanzstundensyndrom”.

Warum Frauen nicht von Männern “entdeckt” und “aufgefordert” werden müssen und selbst gut führen können. Workshops befassen sich mit Frauen in Führungspositionen.

Nicht allein das sogenannte “Tanzsstundensyndrom” bei Frauen ist Schuld, dass Führungsetagen in Unternehmen fast ausschließlich Männern vorbehalten bleiben. Dieses Fazit zog der Workshop beim diesjährigen Equal Pay Day der IG BCE.

Frauen warten eben nicht nur darauf “entdeckt” und “aufgefordert” zu werden, was als Tanzstundensyndrom bezeichnet wird. Frauen sehen sich in den Unternehmen auch männlich dominierten Netzwerken und Seilschaften gegenüber, konstatiert Uschi Salzburger von der IG BCE im Workshop.
Der Workshop arbeitete außerdem heraus, dass zudem fest gefahrene Rollenbilder erheblich dazu beitragen, Frauen den Aufstieg in die Führungsetagen schwer zu machen.

aus den Workshops notiert

Bestätigt sah dies Ute Schlegel von der Qualifizierungsförderwerk GmbH. Im Projekt “Frauen Macht Erfolg” hätten sich diese Argumente auch im Meinungsaustausch mit Beschäftigten in den Unternehmen bestätigt. Es sei deshalb eine wesentliche Aufgabe des Projekts nicht nur Frauen sondern eben auch männliche Führungskräfte zu sensibilieren. Schließlich hätte nicht nur manche Tanzstunde sondern auch das wahre Leben bewiesen, dass Frauen nicht selten sogar besser führen können als Männer.

Dafür bekommen sie obendrein noch durchschnittlich etwa 23 % weniger Bezüge, wenn sie in einer Führungsposition sind. Das belegen Studien des WSI (Wissenschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut) an der Hans-Böckler-Stiftung.

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Für die IG BCE und QFC ein weiterer Grund, sich mit dieser Problematik auseinander zu setzen.

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