In einer COOLEN DEMOKRATIE leben

Thementage für Ausbildungsbetriebe

Demokratie hautnah erleben – Zukunft gemeinsam gestalten

Sie möchten die Workshops in Ihrem Betrieb oder Unternehmen durchführen?

Zielgruppe? 

Wir empfehlen eine Gruppengröße von mindestens 12 bis maximal 20 Auszubildende / Ausbilder/-innen / Arbeitnehmer.

Zeitlicher Rahmen?

Ein Workshop dauert etwa 6 Stunden (ohne Pausen). Den Termin stimmen wir mit Ihnen ab.

Wie viel?

Die Workshops können einzeln gebucht werden. Wir empfehlen die Buchung als Schulungsreihe mit 3 zeitlich versetzten Modulen.

1 Workshop: 1.400 €

Schulungsreihe: 3.600 €.

Für die Buchung mehrerer einzelner Workshops fragen Sie uns wegen eines Preisnachlasses an!

THEMENTAG 1 – „Demokratie – Was geht mich das an?“

Das Thema „Demokratie“ wird viel und oft diskutiert, in der Berufsschule, in politischen Talkshows oder im Sportverein, aber statt „cool“ hat es eher einen faden oder zu theoretischen Beigeschmack.

Anhand interaktiver Simulationen machen wir demokratisches Handeln erlebbar und diskutieren demokratische Werte, sowohl im gesellschaftlichen als auch im betrieblichen Kontext. Zudem kommen die Grenzen und Widersprüche der Demokratie zur Sprache.

Lernziele

  • Erkennen, dass Demokratie nicht nur auf Staatsebene bzw. als Compliance-Regeln wichtig ist, sondern auch im (betrieblichen) Alltag gelebt werden muss.
  • Bewusst die Notwendigkeit erfassen, dass man sich gemeinsam gegen strukturelle Ungleichheit einsetzen sollte.
  • Kenntnis über Mechanismen, die für die Demokratie gefährlich sind.
  • Möglichkeiten wissen, wie man sich in Gesellschaft, Ausbildung, privatem Alltag aktiv einbringen kann.

THEMENTAG 2 – „Kein Raum für Neonazis und ihre Botschaften. Ungleichwertigkeiten aufdecken – Gleichwertigkeiten von Menschen anerkennen.“

Die Teilnehmenden setzen sich mit Einstellungsmustern eines rechten Weltbildes auseinander. Es wird über rechte Organisations- und Erscheinungsformen informiert (Codes, Zeichen, Kleidungsmarken und Musik) und genutzt werden.

Darüber hinaus setzen sich die Teilnehmenden mit der Grenze und Verbindung zwischen Neonazismus und Rechtspopulismus auseinander und lernen Möglichkeiten der eigenen Positionierung kennen.

Lernziele
  • Kenntnis über einzelne Ideologieelemente rechten Denkens / Ungleichwertigkeitsdenkens
  • Erkennen von Anknüpfungspunkten zwischen rechten Einstellungen und Neonazismus
  • Auseinandersetzen mit dem Einfluss rechter Einstellungen in der eigenen Arbeits- und Lebenswelt
  • Das Wissen um die Möglichkeiten des Umganges mit rechter Symbolik im beruflichen und privaten Alltag inkl. der Verbote von Veröffentlichungen.

THEMENTAG 3 – „‘Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!‘ – Von Meinungsfreiheit und Stammtischparolen“

Völkisches Gedankengut, unterschwelliger Antisemitismus und allgemeine Fremdenfeindlichkeit sind ein Phänomen, das im Alltag immer häufiger verbalisiert und so zur Normalität wird. Die Teilnehmenden setzen sich mit der Thematik Meinungsfreiheit und deren gesetzlichen Grenzen auseinander. Sie lernen unterschwellige extremistische Botschaften zu dekodieren.

Die Teilnehmenden werden im Argumentations- und Handlungstraining befähigt, ihren Standpunkt zu behaupten und so ein Zeichen gegen Extremismus zu setzen.

Lernziele
  • Auseinandersetzung mit dem demokratischen Grundrecht Meinungsfreiheit und seinen Grenzen
  • Kenntnis über die Verschränkung von Meinungen, Vorurteilen und Diskriminierung
  • Erlernen und Anwendung von Argumentationsstrategien insbesondere am Arbeitsplatz.

THEMENTAG 4 – Social Media, die “unsozialen” Medien

Die Teilnehmenden bekommen die Möglichkeit, ihre Ansichten zu Meinungsfreiheit und deren Grenzen zu diskutieren, insbesondere im Hinblick auf die teilweise Verrohung der Sprache in den „Social Media“. Dazu gehört auch das Wissen über die Verbote und/oder der Notwendigkeit der Akzeptanz und der Achtsamkeit des Gegenübers. Eine Sensibilisierung für den schmalen Grat zwischen Vorurteilen und Diskriminierung wird durch interaktive Übungen demokratisch erarbeitet.

Lernziele
  • Kritisches Hinterfragen von Artikel und Posts in den Social Media
  • Auseinandersetzung bzw. Wiederholung des bereits Erlernten zum demokratischen Grundrecht der Meinungsfreiheit und dessen Grenzen
  • Verursachern von Hass, Hetze und verbaler Gewalt im Netz Paroli bieten

Kontakt

Freia Polzin

Projektleitung

Email: freia.polzin@qfc.de

Telefon: 0345 21768-35

Angebotsflyer

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