„SOPHIE“ und „GUTE ARBEIT in Sachsen-Anhalt“ beim Erfahrungsaustausch der Chemiesozialpartner in Potsdam

GUTE ARBEIT in Sachsen-Anhalt und BMii 4.0 auf der 12. Gesundheitskonferenz der IG BCE Bezirk Halle-Magdeburg

Aus- und Weiterbildungsmesse „Chance 2018“ war ein voller Erfolg

Am 23.-24.2.2018 fand die Messe „Chance 2018“ in Halle statt. Über 280 Aussteller nutzten die Gelegenheit die Fachkräfte der Zukunft zu treffen. Der Freitagvormittag stand ganz im Zeichen der Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler. Viele Lehrerinnen und Lehrer nutzten die Möglichkeit die Berufsorientierung in den Lernort „Chance 2018“ zu verlegen und den potentiellen Fachkräften von Morgen die Chance zu bieten, hautnah den betrieblichen Alltag zu erfahren.

„Die Zukunftschancen für junge Menschen in Sachsen-Anhalt sind so gut wie nie zuvor. Jeder ausbildungswillige und –fähige Jugendliche findet im Land eine Lehrstelle. Die duale Ausbildung bleibt der Königsweg für die Fachkräftegewinnung. Sie ist ein wichtiger Grund dafür, dass in Deutschland die Jugendarbeitslosigkeit so niedrig ist.“ Das erklärte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff heute in Halle zum Auftakt der Bildungsmesse „Chance 2018“ (Quelle: www.dubisthalle.de vom 23.02.2018)

Das Projekt „GUTE ARBEIT in Sachsen-Anhalt“ und die IG BCE Halle-Magdeburg nutzten gemeinsam die Gelegenheit auf die Facetten von guten und Attraktiven Arbeitsbedingungen hinzuweisen. „Wir werben dafür, dass die potentiellen Fachkräfte auch die Arbeitsbedingungen in den Betrieben unter die Lupe nehmen. Sie sollen ruhig auch nach einer tarifvertraglichen Bindung des potentiell ausgewählten Betriebes gleich am Messestand fragen.“ so Danny Mertens als Gewerkschaftssekretär der IG BCE Halle-Magdeburg.

Deutsch-polnische Fachtagung im Rahmen des Projektes „GUTE ARBEIT in Sachen-Anhalt“

„Flexibilisierung von Schichtarbeitsmodellen für alternde Beschäftigte“

Im Rahmen des Projekts „GUTE ARBEIT in Sachsen-Anhalt“ fand vom 08. bis 10. November 2017 eine transnationale Fachtagung in Halle (Saale) bei der Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH statt. Die Veranstalter konnten Gäste aus Polen und Deutschland begrüßen und organisierten einen intensiven Austausch zu den Arbeitsbedingungen in beiden Ländern. Dabei konnte zunächst festgestellt werden, dass die demografische Situation in Polen und den Bundesländern im Osten Deutschlands sehr ähnlich ist. So liegt der Altersdurchschnitt in den Belegschaften der Betriebe in beiden Ländern bei circa 47 Jahren.

Am Donnerstag wurden die Rahmenbedingungen von Arbeitsgestaltung in beiden Ländern vorgestellt und Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysiert. Einig war man, dass beide Regionen unter einem wachsenden Fachkräftemangel leiden. Ältere Beschäftigte müssen so lange als möglich in den Betrieben alternsgerechte Bedingungen haben, weil sie wichtig sind. Bodo Bastian, Sekretär für Gute Arbeit der IG BCE Landesbezirk Nordost, stellte die Maßnahmen der Gewerkschaft für die Flexibilisierung von Schichtmodellen vor. Dabei spielten auch die neuesten Tarifabschlüsse im Organisationsbereich der Chemie, das sog. „Potsdamer Modell“, als Instrument eine wichtige Rolle. Altersfreizeiten und Schichtplangestaltungen konnten an Hand von Beispielen intensiv untersucht werden.

Der Betriebsratsvorsitzende der Dow Olefinverbund GmbH, Dieter Macke, erläuterte am Nachmittag betriebliche Lösungen, um eine alternde Belegschaft im Arbeitsleben zu halten und betriebsspezifische Möglichkeiten die Arbeitsbedingungen zu verbessern und anzupassen. Gerade die Musterlösungen im Sinne von Best Practice trafen auf großes Interesse bei den polnischen Gewerkschaftsvertreter/innen.

Der Freitag stand ganz für die Exkursion zur Dow Olefinverbund GmbH in Schkopau zur Verfügung. Im Anschluss an einen lebhaften Austausch zu sozialen Angeboten der Dow im Rahmen von gesundheitsförderlichen Maßnahmen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie bildete eine Betriebsbesichtigung den Abschluss der transnationalen Tagung.

Einen besonderen Dank gilt auch der Faveo Stiftung für die Organisation auf polnischer Seite und die Übersetzung während der Fachtagung. Beide Seiten waren sich über eine unbedingte Fortführung des Austausches in naher Zukunft einig und bescheinigten der Tagung einen vollen Erfolg.

 

11. Gesundheitskonferenz der IG BCE Bezirk Halle/Magdeburg

Die QFC GmbH unterstützt mit dem Projekt „GUTE ARBEIT in Sachsen-Anhalt“ die 11. Gesundheitskonferenz der IG BCE Halle/Magdeburg 2017

Am 21. September 2017 fand im Kulturhaus Wolfen die 11. Gesundheitskonferenz der IG BCE Bezirk Halle/Magdeburg statt. Knapp 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Betrieben der Organisationsbereiche nutzten die Möglichkeit zum Austausch über Themen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Nach einem kurzen Inputreferat zum „Betrieblichen Gesundheitsmanagement – von der Theorie zur Praxis“ durch Matthias Hirschmann und Andreas Borst vom Projekt „GUTE ARBEIT in Sachsen-Anhalt“ (QFC GmbH) gab es drei Arbeitskreise in deren Mittelpunkt die Best Pratice der Gewinner des IG BCE Gesundheitspreises aus 2016 standen. Hier standen die drei Preisträger InfraLeuna GmbH (1. Preis), Solvay GmbH (2. Preis) und KERAMAG (3. Preis) Rede und Antwort.

Dort wurde sich intensiv über die Möglichkeiten, Vorteile und Grenzen von betrieblicher Gesundheitsarbeit ausgetauscht. Interessante Diskussionen gab es zu den jeweiligen Ansätzen der Preisträger und einer möglichen Übertragbarkeit auf die jeweiligen eigenen betrieblichen Strukturen.

Im Fazit waren alle einig, dass Betriebliches Gesundheitsmanagement eine komplexe betriebliche Aufgabe ist, die nur gelingt, wenn alle – Betriebsparteien und Sozialpartner – an einem Strang ziehen. Gut entwickelte Prozesse und stabile Strukturen sind die Voraussetzung für den Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe.

Gesunde Menschen – gesunde Arbeit – gesunde Betriebe.

 

 

 

Die gesamte Dokumentation der Veranstaltung befindet sich hier:www.community-qfc.de