SIEGEL an Schulen im Landkreis Harz übergeben

Am 02.07.2020 wurden zwei Schulen aus Halberstadt mit dem Erstzertifikat Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet. Das Käthe-Kollwitz-Gymnasium und die Albert-Schweitzer-Schule konnten ihr SIEGEL aus den Händen des Landrates Martin Skiebe in Empfang nehmen. Der Landrat betonte, dass viele Schulen im Landkreis Harz eine gute Berufsorientierung anbieten. Aber Schulen mit Berufswahl-SIEGEL sind ein besonderes Vorbild für andere.

Im Landkreis Harz gibt es insgesamt fünf SIEGEL-Schulen. Die Marianne-Buggenhagenschule ist seit 3 Jahren zertifiziert. Sie hat im laufenden Schuljahr 2019/2020 ihr SIEGEL mit Bravour verteidigt. Herzlichen Glückwunsch!

Die Sekundarschule Schwanebeck trägt ebenfalls seit 3 Jahren den Titel Berufswahl-SIEGEL- Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung. Aufgrund der Coronakrise  konnte die Schule ihr SIEGEL noch nicht verteidigen. Das Wiederholungsaudit kann erst im Oktober 2020 stattfinden.

Die Pestalozzischule Wernigerode ist bereits seit 2010 zertifiziert und hat ihr SIEGEL schon zweimal erfolgreich verteidigt. Respekt!

Corona stoppt Audits

Die Corona-Krise macht um das Berufswahl-SIEGEL keinen Bogen. Mit den Schulschließungen können derzeit keine Audits stattfinden.

Zu gegebener Zeit informiere ich alle betreffenden Schulen, wie wir das laufende Verfahren dieses Schuljahres zu Ende bringen können.

Bis dahin wünsche ich allen beste Gesundheit!

Annette Eschner

Projektleiterin Berufswahl-SIEGEL Sachsen-Anhalt

JurorInnen an den Schulen unterwegs

Berufswahl-SIEGEL – Jury in den Audits an Schulen

Transfer+: Netzwerken für gesunde Arbeit auf der Transfer+ Netzwerkkonferenz

Transfer+: Netzwerken für gesunde Arbeit auf der Transfer+ Netzwerkkonferenz Gesunde Arbeit, gesunde Menschen, zukunftsfähige Unternehmen – um diesen Dreiklang zu erreichen, müssen gute Lösungen gefunden und vor allem auch verbreitet werden. Mit dem Ziel, die bisherigen Ergebnisse des Projekts Transfer+ einem größeren Kreis zugänglich zu machen, fand am 28.11.2019 die Transfer+ Netzwerkkonferenz statt.

Betriebs- und Personalräte tauschen sich mit Politik über Gute Arbeit aus

Am 28.10.2019 fand im Steintor-Varieté in Halle/Saale die 2. Betriebs- und Personalräte-Konferenz Sachsen-Anhalt statt. Rund 280 Besucher/-innen waren der Einladung des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration, des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und des Qualifizierungsförderwerkes Chemie (QFC) gefolgt. Teilnehmende waren Betriebs- und Personalräte, Vertreter/-innen des DGB und der Einzelgewerkschaften sowie Repräsentant/-innen aus Politik und Gesellschaft. Die Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH hatte im Rahmen des Projekts “GUTE ARBEIT in Sachsen-Anhalt” die Organisation der Veranstaltung übernommen.

In drei Podien und einer Messe mit den Themenfeldern Tarifpolitik, Personal & Karriere, Arbeitsgestaltung, Unternehmenskultur und Gesundheit im Betrieb konnten sich die Teilnehmenden über die verschiedenen Aspekte Guter Arbeit informieren und austauschen sowie miteinander vernetzen.

„Die große Resonanz zeigt die Notwendigkeit und den Bedarf nach einem Dialog zwischen Politik und den Betriebs- und Personalräten im Land“, sagte Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne. Nur gemeinsam könnten Herausforderungen wie der wachsende Fachkräftebedarf, die Veränderungen der Arbeitswelt und die bundesweit zurückgehende Tarifbindung bewältigt werden. „Wir müssen sicherstellen, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer ihre Interessen auf Augenhöhe verhandeln können“, so die Ministerin.

Ministerpräsident Reiner Haseloff: „Die Sozial- und Tarifpartnerschaft hat in den letzten Jahrzehnten maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg, zur Konkurrenzfähigkeit deutscher Unternehmen und damit zur Wirtschaftskraft insgesamt beigetragen. Daher halte ich eine hohe Tarifbindung und aktive Mitbestimmung für unverzichtbar. Tarif- und Sozialpartnerschaft sind Grundpfeiler einer dauerhaft erfolgreichen sozialen Marktwirtschaft.“

Ergebnisse des aktuellen IAB-Betriebspanels haben Sachsen-Anhalt einen vergleichsweise hohen Fachkräftebedarf bescheinigt. Mit 72 Prozent wurden anteilig mehr Fachkräfte mit Berufs- oder akademischem Abschluss eingestellt als in der ost- und in der westdeutschen Wirtschaft (66 Prozent bzw. 52 Prozent). „Damit Betriebe auch künftig wettbewerbsfähig bleiben, müssen sie mit attraktiven Arbeitsbedingungen Fachkräfte gewinnen, sichern und entwickeln können“, so Grimm-Benne. Dazu gehörten eine sozialversicherungspflichtige, unbefristete Beschäftigung, eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf und nicht zuletzt angemessene tarifliche Löhne. In dem o. g. Messebereich der Konferenz stellten Betriebe, Gewerkschaften und Institutionen Beispiele und Projekte vor, an denen deutlich wurde, wie der Wandel schon heute gestaltet wird.

Rund ein Viertel aller Betriebe in Sachsen-Anhalt – und damit über ostdeutschem Durchschnitt – sind tarifgebunden. „Darauf müssen wir aufbauen“, sagte Grimm-Benne angesichts eines kontinuierlichen Rückgangs der Tarifbindung in den vergangenen Jahren. „Tarifgebundene Beschäftigte erhalten höhere Löhne und Gehälter als Arbeitnehmer ohne Tarifvertrag“, so die Ministerin. Das mache sich im Schnitt mit einem monatlichen Bruttomehrverdienst von 870 Euro im Portemonnaie bemerkbar.

Doch Tarifbindung und Mitbestimmung beeinflussen mehr als allein das Gehalt oder den Lohn. Ein weiteres Plus sind Vereinbarungen und Rechte wie Arbeitszeitgestaltung, mobiles Arbeiten und Einsatz neuer digitaler Technik, die allen Beschäftigten zu Gute kommen und die ein Arbeitnehmer allein nur schwer durchsetzen kann. Betriebe mit Betriebsrat sind mit Blick auf Nachwuchsgewinnung ebenfalls besser gestellt. Auszubildende sind nach dem aktuellen DGB-Ausbildungsreport in Betrieben mit Interessenvertretung deutlich zufriedener als ohne betriebliche Interessenvertretung. „Nur wer sich organisiert, profitiert“, fasste es Grimm-Benne zusammen.

 

 

 

SOPHIE: Erfolgreicher Erfahrungsaustausch in Neuruppin

Am 06. Juni 2019 trafen sich die Projektpartner*innen und Unternehmen in Neuruppin beim Gastgeber INKOM GmbH, um sich über das Projekt SOPHIE—Stärkung der Sozialpartnerschaft und Steigerung der Qualität der Arbeit in den Branchen Kautschuk, Kunststoff und Chemie—gemeinsam auszutauschen. Im Vordergrund standen die erreichten Ergebnisse und die Stärken des Projekts, welche Vorteile die Brandenburger Sozialpartnerrichtlinie für […]