Auslandserfahrung stärkt benachteiligte Jugendliche.

Projekt “MIRIAM” nimmt mit guter Bilanz Abschied.

Jugendliche mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt waren die Zielgruppe des Projektes MIRIAM, das Ende 2012 mit guter Bilanz abschloss.
Sie, diese Jugendlichen, gelten als benachteiligt wegen ihres erschwerten Zugangs zum regionalen Arbeitsmarkt. Ursachen sind häufig fehlende Schul- und Berufsabschlüsse, eingeschränkte Mobilität, sehr oft lange Arbeitslosigkeit und fehlende Beschäftigungsperspektiven.

Insbesondere für die Jugendlichen am Projekt MIRIAM stellten Aufenthalte im Ausland aus finanziellen, mentalen und sozialen Gründen keine Selbstverständlichkeit dar und so sind wir sehr stolz darauf, dass es 155 jungen Menschen aus dem Saalekreis gelungen ist, sich dieser Herausforderung zu stellen und berufspraktische Erfahrungen im Ausland zu sammeln. (Egbert Biermann, Mitglied im geschäftsführenden Hauptvorstand der IG BCE)

MIRIAM hat im Verlauf von drei Jahren diesen Jugendlichen einen Auslandsaufenthalt in Frankreich und Polen ermöglicht. Was es den jungen Teilnehmer-/innen gebracht hat, auch darüber berichtete die Abschlusstagung im Merseburger Ständehaus. QFC-News gegenüber zeigte sich eine Teilnehmerin “positiv überrascht”. Sie hätte nicht gewusst, was in ihr steckt. Das habe sie beim gemeinsamen Arbeiten und Reden mit anderen in einem Dorf in Frankreich gelernt. Jetzt wisse sie, dass ohne eigenes Wollen nichts geht im Leben und freue sich, dass sie nun endlich eine Ausbildung aufnehmen wird.
Den vier Wochen Ausland gingen intensive Vorbereitungsseminare voraus. Sprachlicher Umgang, Informationen über Land und Leute, Vereinbarungen persönlicher und gemeinsamer Ziele – vollkommen neue Erfahrungen für die Teilnehmer-/innen aber wichtiges Rüstzeug für einen erfolgreichen Ablauf.

Eine zukunftsorientierte Gesellschaft kann es sich im Zeitalter des demografischen Wandels und der damit einhergehenden Verringerung der Anzahl qualifizierter Fachkräfte nicht leisten, die Potenziale der Menschen im erwerbsfähigen Alter nicht umfassend zu entwickeln, so Egbert Biermann in seiner Rede.

Im Bericht des Projektes wird festgestellt MIRIAM habe gezeigt, dass eine individualisiert angelegte Förderung Benachteiligter zum Erfolg führen kann und berufliche Perspektiven möglich sind. Mehr als die Hälfte der aktiven Projektteilnehmer-/innen mündete nach MIRIAM in eine Beschäftigung oder den Beginn einer Ausbildung.

Förderangaben

MIRIAM wurde gefördert aus dem Programm Integration durch Austausch des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland.

Weitere Beiträge zu MIRIAM:

Eine Rasselbande kocht Tomatenmarmelade.
MIRIAM: feierliche Verabschiedung von Teilnehmern.

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