Abschluss mit neuem Anfang

Erfahrungen aus dem dualen Ausbildungssystem Deutschlands erfolgreich in Polen und Tschechien umgesetzt!

Am 15.09.2015 hat das Abschlusstreffen der transnationalen TraWi-Partnerschaft in Halle/Saale stattgefunden.

Bei der Projektauswertung stellen die Teilnehmer-/innen übereinstimmend eine erfolgreiche Zusammenarbeit deren positive Auswirkungen in den Ländern fest.

Die im Projekt durchgeführte Umfrage zur Erfassung der Anforderungsprofile der Wirtschaft an Laboranten und Bediener im Chemiesektor und die Stärke-Schwäche-Analyse haben den berufsbildenden Einrichtungen eine Gelegenheit zur Selbstreflexion über die eigenen pädagogischen Ansätze  angeboten.

Im Ergebnis wurden innovative berufspädagogische Konzepte von Deutschland nach Polen und Tschechien transferiert. Das Projekt hat damit wesentlich dazu beigetragen, die berufliche Bildung im Chemiesektor in schulisch-orientierten Einrichtungen der Zielländer praxisnäher zu gestalten.

Die positive Kooperation des im Projekt gegründeten Netzwerks von Bildungsträgern, Schulverwaltung, Wirtschaft und Sozialpartnern hat einen Raum für künftige weitere Kooperationen geschaffen.

Daher war es kein Abschlusstreffen: Es war ein neuer Anfang!

Hintergrund:

TraWi: “Transfer von Erfahrungen bei der Gestaltung einer wirtschaftsnahen berufspraktischen Ausbildung in den Strukturen schulisch orientierter Ausbildungssysteme

TraWi ist im Chemiesektor angesiedelt und verfolgt das Ziel die Zusammenarbeit zwischen Berufsbildung und Unternehmen in Polen und Tschechien zu forcieren.

Dem Transferprojekt liegen Erfahrungen zugrunde, die ihren Ursprung in den Strukturen des dualen Systems der beruflichen Bildung in Deutschland haben. Es werden Konzepte entwickelt und erprobt, die dazu beitragen, die Wirtschaftsnähe der Ausbildung in den beiden Ländern (PL, CZ) zu erhöhen.

Das Projekt startete am 1.10.2013 und endet am 30.09.2015.

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