QFC mit ostdeutschen Praxisbeispielen.

100 Betriebsrätinnen und Fachleute debattierten über Familie und Beruf, Wunscharbeitszeiten und Arbeitszeitmodelle. QFC stellt gute Praxisbeipiele aus Ostdeutschland vor.

„Zeit für die Arbeit – Zeit für das Leben“ war die 4. Betriebsrätinnenkonferenz der IG BCE am 30.11. in Hannover überschrieben. Darin sind sich alle einig: die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird zunehmend wichtig. Die Fachkräfte werden rar, die Erwerbsbiografien verändern sich, die Arbeitsmärkte sind nicht mehr national abgeschottet.

Für die IG BCE nicht nur Anlass, demografische Entwicklungen in Tarifverträgen zu berücksichtigen, sondern sich permanent mit Fachleuten und Betroffenen in den Unternehmen damit auseinander zu setzen.
So war die 4. Betriebsrätinnenkonferenz gespickt mit wissenschaftlichen Hintergrundinformationen und Berichten aus dem wahren Leben. QFC unterstützte die Konferenz aus den Projekten FME (Frauen Macht Erfolg) und SCHICHT, die sich mit Lösungen für betriebliche Probleme aus der demografischen Entwicklung und mit dem Thema Familie und Beruf auseinandersetzen.

Jana Csongàr vom QFC

Mit guten Erfahrungen aus Servicebüros im mitteldeutschen Chemiedreieck konnten Jana Csongar (Foto) vom QFC und Sabine Böttcher vom Zentrum für Sozialforschung Halle (ZSH) aufwarten. Ihr Vortrag Familienbewusstsein als Chance fand reges Interesse. Nicht nur wegen der bereits guten Erfahrungen mit den modellhaften Standortservicebüros, sondern weil durch sie an den Standorten eine Ortung der tatsächlichen Erfordernisse möglich wurde.

Fazit am Ende: es geht nicht darum, die Wunscharbeitszeit des Einzelnen zu finden, sondern familiengerechte und lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle als gesellschaftliche Erfordernisse zu begreifen.

Servicebüromodell auf Youtube: Fachkräftebindung durch das Servicebüro

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