Generationenbalance in ostdeutschen Betrieben.

Projekt “GenBa” debattiert auf Abschlusstagung Handlungsoptionen im demografischen Wandel.

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Bei dieser demografischen Entwicklung musst du zur Nachwuchsgewinnung Dinge tun, die weit über die betriebliche Erstausbildung hinaus gehen.

Der Arbeitsdirektor der Mibrag, Heinz Junge, stimmte in seinem Grußwort darauf ein, was Gegenstand der Tagung sein sollte: Problemdruck, Wahrnehmung und Handlungsoptionen bei der Bewältigung des demografischen Wandels. Zusätzlich zum demografischen Wandel mache so manche gesetzliche Regelung Unternehmen das Leben schwer, so Junge mit Verweis auf die beschlossene Altersrente mit 63. Gerade habe man über Jahre eine zukunftssichere Generationenmischung bei den Beschäftigten organisiert, werfe diese Regelung erneut die langfristige Personalplanung über den Haufen.

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Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten im Mibrag-Ausbildungszentrum einen Vormittag lang rund um die These “Ausgewogene betriebliche Altersstrukturen als Innovationschance”.
Dabei wurde in mehreren Beiträgen und wissenschaftlichen Erhebungen klar, dass manche insbesondere kleine Unternehmen an ihre Grenzen stoßen würden. Einmal hätten sie kaum Reccourcen, um eine langfristige Personalentwicklung zu steuern, zum anderen gäbe es festsitzende Beharrungseffekte. Der Ausbildungsbeteiligung etwa würde nicht selten mit dem Argument begegnet “bisher lief ja auch alles gut” und bei Einstellungen würden allzu  häufig eingefahrene Auswahlkriterien mehr gelten als der notwendige strategische Blick in die Zukunft.

Wenn eben die Generationenbalance in den Unternehmen nicht stimme, so stellten etwa zsh-Studien fest, würde auch der Wissensaustausch im Unternehmen blockiert. Der sei aber gerade nötig, um innovationsfähig zu bleiben.

Das Projekt “GenBa – GenerationenBalance” hatte im Projektverlauf in beteiligten Unternehmen verschiedene Instrumente platziert, um praxistaugliche Lösungsansätze zu finden. So hat GenBa etwa zur Hebung von überfachlichen Kompetenzen bei den Beschäftigten modellhaftes Kompetenzmanagement getestet.
Zur Erschließung innerbetrieblicher Ressourcen und persönlicher Potentiale hat sich in der Praxis beispielsweise das geteste Mentoringprogramm als nutzbare Methode erwiesen.

Das Projekt GenBa hat, darin waren sich die Tagungsteilnehmer einig, für Unternehmen wichtige und praxistaugliche Lösungen angeboten, die geeignet sind, Folgen des demografischen Wandels beherrschbar zu machen.

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