CSRinfo63-2017

CSR Info 63-2017

Globale Risiken 2017

Von Helmut Krodel und Peter Schmitt


  • Zu hohe Arbeitslosigkeit, steigende Ungleichheit, stärkere soziale und politische Polarisierung, Klimawandel

  • Weltwirtschaftsforum in Davos diskutiert Risiken

  • ILO-Prognose 2017: steigende Arbeitslosigkeit und weitere Migration

  • Neue Oxfam-Studie: Kluft zwischen Arm und Reich wird größer

Dieses CSR-Info beschäftigt sich mit dem Global Risk Report 2017, der dem Weltwirtschaftsforum in Davos vorgelegt wurde, dem Weltbeschäftigungsbericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der neuen Studie von Oxfam zur weltweiten Reichtumsverteilung.

In diesem CSR-Info dokumentieren wir Schaubilder des Global Risks Report 2017 (zitiert als: Global Risks Report 2017) und Auszüge aus der News Release des Weltwirtschaftsforums zur Vorstellung des Global Risks Report 2017 (World Economic Forum News Release: Zu viel Arbeitslosigkeit, zu wenig Inklusion und verschärfte Bedrohungslage: die Welt 2017, London 11. Januar 2017, zitiert als „WEF News Release 2017).

„Verpflichtet, den Zustand der Welt zu verbessern“

Das Weltwirtschaftsforum sieht sich – nach seinem eigenen Motto – „verpflichtet den Zustand der Welt zu verbessern“.

„Verständnis- und verantwortungsvolle Führung“, so lautete das Motto seines diesjährigen Treffen.

Vom 17. – 20. Januar trafen sich auf dem 47. Weltwirtschaftsforum in Davos-Klosters, in der Schweiz, 3000 Staats- und Regierungschefs, führende Unternehmensvertreter sowie Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft, um die globalen Herausforderungen und Globalen Risiken, die sich Politik, Gesellschaft und der Wirtschaft stellen, zu diskutieren.

The Global Risks Report 2017, 12th Edition

Zu dem Jahrestreffen in Davos wurde der Global Risks 2017 Bericht von dem Weltwirtschaftsforum veröffentlicht. (Link zum Bericht PDF – 8 MB).

Zu viel Arbeitslosigkeit, zu wenig Inklusion und verschärfte Bedrohungslage: die Welt 2017

Die zentralen Aussagen des Berichts lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • „Entwicklungen wie wachsende Einkommensungleichheit und gesellschaftliche Polarisierung haben 2016 zu politischen Umbrüchen geführt und könnten 2017 globale Risiken weiter verschärfen, falls die dringend nötigen Maßnahmen nicht ergriffen werden (…)
  • Hauptrisikofaktoren können gestoppt oder umgekehrt werden, indem man für mehr gesellschaftliche Inklusion sorgt. Entscheidend sind dabei internationale Zusammenarbeit und langfristige Planung.
  • Der Klimawandel zählt neben Einkommensungleichheit und gesellschaftlicher Polarisierung zu den wichtigsten Entwicklungen für 2017 – wobei sich zum ersten Mal alle fünf Umweltrisiken*¹ unter den Risiken befinden, die am wahrscheinlichsten eintreten und global die weitreichendsten Auswirkungen hätten.“ (WEF News Release 2017)

In dem Bericht haben sich, vor dem Hintergrund wachsender politischer Unzufriedenheit und Zerrüttung, rund um den Globus drei zentrale Ergebnisse herauskristallisiert:

  • Strukturen bleiben bestehen. Wachsende Einkommens- und Wohlstandsdisparität sowie zunehmende gesellschaftliche Polarisierung rangieren auf den Plätzen eins bzw. drei der zugrunde liegenden Trends, die globale Entwicklungen in den kommenden zehn Jahren bestimmen werden. Es überrascht daher nicht, dass das am stärksten miteinander verknüpfte Risikopaar in der diesjährigen Befragung hohe strukturelle Arbeitslosigkeit oder Unterbeschäftigung und tiefgreifende gesellschaftliche Instabilität ist.
  • Die Umwelt dominiert die Risikolandschaft. Klimawandel war dieses Jahr der zweitwichtigste zugrunde liegende Trend. Und zum ersten Mal wurden alle fünf Umweltrisiken*¹ in der Befragung sowohl als besonders risikoreich eingestuft als auch mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet, wobei extreme Wetterereignisse als bedeutendstes globales Risiko betrachtet wurden.
  • Die Gesellschaft hält nicht mit dem technologischen Wandel Schritt. Von den 12 neuen Technologien, die im Bericht beurteilt wurden, können aus Sicht der Fachleute künstliche Intelligenz und Robotik die größten potenziellen Vorteile bringen; hier besteht aber auch das größte Risiko für negative Auswirkungen sowie der größte Bedarf an besserer Regulierung. (WEF News Release 2017)

Eine Zusammenfassung des Global Risks Report 2017 findet sich als Executive-Summary unter folgendem » Link 

*¹ Unter den fünf Umweltrisiken führt der Global Risks Report folgende Risiken auf:

  • Wetterextreme
  • Naturkatastrophen
  • Scheitern der Anpassungsmaßnahmen für den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel
  • Wassernotstand
  • Biodiversitätsverluste und Ökosystemzusammenbrüche

Der Global Risks Report 2017 wurde mit Unterstützung der Strategischen Partner des WEF Marsh & McLennan Companies und Zurich Insurance Group erarbeitet. Neben verschiedenen akademischen Einrichtungen war auch ein Beratungsgremium an dem Global Risks Report 2017 beteiligt. In dem Beratungsgremium sind auch die Gewerkschaften durch die Generalsekretärin des Internationalen Gewerkschaftsbundes (ITUC), Sharon Burrow, vertreten.

Für den 2017-Report bewerteten 750 Fachleute insgesamt 30 verschiedene globale Risiken und 13 zugrunde liegende Trends, hinsichtlich ihrer Auswirkungen und ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit innerhalb der nächsten 10 Jahre.

Wahrscheinlichste Risiken 2017:

Extreme Wetterereignisse und Große Migrationsströme

Als potenziell folgenschwerste Risiken im Jahr 2017 werden neben Massenvernichtungswaffen, extreme Wetterereignisse und Wassernotstand gesehen.

Hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit der Risiken stehen ebenfalls Umweltrisiken (Extreme Wetterereignisse und Große Naturkatastrophen) mit unfreiwilligen Migrationsströmen an der Spitze des Risiko-Rankings.

Die fünf wichtigsten Risiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit

  1. Extreme Wetterereignisse
  2. Große unfreiwillige Migrationsströme
  3. Große Naturkatastrophen
  4. Große terroristische Anschläge
  5. Massive Auswirkungen von Cyberangriffen und Datendiebstahl

Die fünf wichtigsten Risiken hinsichtlich ihrer Auswirkungen

  1. Massenvernichtungswaffen
  2. Extreme Wetterereignisse
  3. Wassernotstand
  4. Große Naturkatastrophen
  5. Scheitern der Maßnahmen für den Klimaschutz und die Anpassungen an den Klimawandel
Entwicklung der Risikolandschaften im Zeitraum von 2007 - 2017 (Quelle: Global Risks Report 2017, S. 4)

Schaubild zeigt die Entwicklung der Risikolandschaften im Zeitraum von 2007 – 2017 (Quelle: Global Risks Report 2017, S. 4)

Darstellung der Gesamten Globalen Risikolandschaft 2017 (Quelle: Global Risks Report 2017, S. 5)

Darstellung der Gesamten Globalen Risikolandschaft 2017 (Quelle: Global Risks Report 2017, S. 5)

Fortschritte beim Klimawandel – politische und ideologische Grenzen überwinden

Die Welt konnte 2016 mit der Ratifizierung des Pariser Abkommens durch zahlreiche Länder, darunter die USA und China, einen bedeutenden Fortschritt beim Klimawandel verzeichnen – aber die politischen Umwälzungen in Europa und Nordamerika gefährden diesen Fortschritt. (…)

„Führungskräfte müssen unbedingt etwas dafür tun, politische und ideologische Differenzen zu überwinden. Sie müssen zusammenarbeiten, um die großen Herausforderungen zu meistern. Die positiven Entwicklungen im Jahr 2016 hinsichtlich des Klimaschutzes zeigen, dass das möglich ist, und sie geben Grund zur Hoffnung, dass gemeinsames Handeln auf internationaler Ebene ebenfalls möglich sein kann, um andere Risiken abzuwenden“, so Margareta Drzeniek-Hanouz, Head of Global Competitiveness and Risks des Weltwirtschaftsforums.“ (WEF News Release)

Die komplexen Veränderungen, die die Welt aktuell erlebt – von der Vorbereitung auf eine kohlenstoffarme Zukunft über einen bislang unbekannten technologischen Wandel bis hin zur Anpassung an neue globale wirtschaftliche und geopolitische Realitäten -, erhöhen den Druck auf Führungskräfte, langfristig zu denken, zu investieren und international zu kooperieren. (WEF News Release 2017)

Verknüpfungen und Entwicklungen verschiedener Risiken

Die Verknüpfungen und die Entwicklungen unterschiedlicher Risiken (Quelle: Global Risks Report 2017, S. 3)

Die Verknüpfungen und die Entwicklungen unterschiedlicher Risiken (Quelle: Global Risks Report 2017, S. 3)

die direkte Verknüpfung der am stärksten miteinander zusammenhängenden Risiken. (Quelle: Global Risks Report 2017, S. 6)

Die direkte Verknüpfung der am stärksten miteinander zusammenhängenden Risiken. (Quelle: Global Risks Report 2017, S. 6)

Neue Technologien der vierten industriellen Revolution: Nutzen und Risiken

Im Global Risks Report 2017 wurde auch bewertet, inwieweit die vierte industrielle Revolution globale Risiken verschärfen kann.

Von den 12 verschiedenen neuen Technologien, die beurteilt wurden, haben für die Fachleute künstliche Intelligenz (KI) und Robotik eindeutig sowohl das größte Potential für negative Folgen als auch den größten Bedarf an besserer Regulierung. Auch wenn sie dazu beitragen können, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und komplexe Herausforderungen zu bewältigen, bergen sie aus Sicht der Fachleute von den 12 Technologien auch das größte wirtschaftliche, geopolitische und technologische Risikopotenzial.

John Drzik, President Global Risks and Specialites von Marsh erklärte: „Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, dramatische Vorteile in Bereichen wie Fertigung und Transport bis hin zu Finanzdienstleistungen und der Gesundheitsversorgung zu liefern. Die zunehmende Abhängigkeit von KI wird allerdings neue Gefahren schaffen und bestehende wie Cyber und soziale Instabilität verstärken, was die parallele Entwicklung der Risiko-Governance ebenso entscheidend macht.“ (WEF News Release, 2017)

Das folgende Schaubild zeigt 12 neue Technologien in einer Matrix von Nutzen und negativen Konsequenzen:

Das Schaubild zeigt 12 neue Technologien in einer Matrix von Nutzen und negativen Konsequenzen:

ILO Prognose 2017:

Zahl der Arbeitslosen steigt um 3.4 Millionen auf 201.1 Millionen

In seinem “World Employment and Social Outlook Trends 2017” hatte das International Labour Office, kurz vor Beginn des Weltwirtschaftsforums, aktuelle Zahlen veröffentlicht.

Demnach soll die Zahl der Arbeitslosen 2017 weltweit um 3.4 Millionen Menschen auf 201.1 Millionen steigen. Auch für das Jahr 2018 wird ein weiterer Anstieg um 2.7 Millionen prognostiziert.

Eine Zusammenfassung des Berichts als Executive Summary findet sich hier: (link zum Bericht im PDF Format)

ILO Generalsekretär Guy Ryder sagte bei der Vorstellung des Berichtes: „Wir haben es mit einer doppelten Herausforderung zu tun: dem Reparieren des durch die globale ökonomische und soziale Krise verursachten Schaden und der Schaffung von Qualitätsarbeitsplätzen für zig Millionen Menschen, die jedes Jahr neu auf den Arbeitsmarkt kommen.“  (vgl.: http://www.ilo.org/global/about-the-ilo/newsroom/news/WCMS_541128/lang–en/index.htm)

Das Defizit an Guter Arbeit – einer der Gründe für Migration

Die Zahl der Arbeiter in den Entwicklungsländern, die weniger als 3.10 US-Dollar am Tag verdienen, wird sich in den nächsten Jahren um mehr als 5 Millionen erhöhen. (vgl.: http://www.ilo.org/global/about-the-ilo/newsroom/news/WCMS_541128/lang–en/index.htm)

Nach dem ILO Bericht verschlechtert sich auch weiterhin die prekäre Arbeitssituation in Entwicklungs- und Schwellenländern und treibt mehr Menschen aus ihrer Heimat, um in anderen Ländern eine bessere Zukunft zu suchen.

In den Staaten Afrikas südlich der Sahara wollen 32 Prozent der Menschen fort, in Lateinamerika und der Karibik 30 Prozent und in Nordafrika 27 Prozent.

Nachfolgendes Schaubild gibt einen Überblick über die Arbeitslosigkeitsquote (unemployment rate), prekäre Beschäftigungsformen (vulnerable Employment) und Entwicklung erwerbsmäßiger Armut (working poverty trends).

World Employment and Social Outlook Trends 2017, S. 6

World Employment and Social Outlook Trends 2017, S. 6

Neue Oxfam-Studie:

Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer

8 Milliardäre besitzen soviel wie die ärmeren 3.600 Millionen Menschen

Der internationale Verband von Hilfs- und Entwicklungsorganisationen, Oxfam, hatte pünktlich zum Weltwirtschaftsforum in Davos seine jährliche Reichtums-Studie veröffentlicht.

Nach dem Bericht „An Economy for the 99%“ hat das Ausmaß sozialer Ungleichheit weiter zugenommen:

  • „Im Jahr 2016 besaßen die acht reichsten Personen der Welt – alles Männer – zusammen 426 Milliarden US-Dollar. Demgegenüber verfügte die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung – 3.6 Milliarden Menschen – gemeinsam über 409 Milliarden US-Dollar.
  • Das reichste Prozent der Weltbevölkerung allein verfügt – wie schon im Vorjahr – über mehr als die Hälfte des globalen Vermögens“ (Oxfam, Ein Wirtschaftssystem für Alle, 2017, S.1)
Die weltweite Vermögensverteilung im Jahr 2016 (Quelle: Oxfam, Ein Wirtschaftssystem für Alle, 2017, S. 2)

Die weltweite Vermögensverteilung im Jahr 2016 (Quelle: Oxfam, Ein Wirtschaftssystem für Alle, 2017, S. 2)

Die von Oxfam verwendeten Zahlen entstammen der Forbes Liste „The Worlds Billionaires“ für 2016 und dem „Global Wealth Databook 2016“ der Credit Suisse.

Für das Jahr 2015 hatte Oxfam noch ein Verhältnis von 62 Milliardären, die so viel wie die ärmeren 50 Prozent der Weltbevölkerung besitzen, veröffentlicht.

Geändert hat sich allerdings weniger die Umverteilung von unten nach oben, sondern die Datengrundlage der Großbank Credit Suisse, die das Nettovermögen berechnet, d.h. alle Vermögenswerte abzüglich der Schulden.

» Link zu Einzelheiten zur Methodologie der Berechnung

Der Bericht und die deutsche Zusammenfassung “Ein Wirtschaftssystem für Alle“ haben in Deutschland eine große und überwiegend positive Medienresonanz erhalten. Daneben gab es auch kritische Beiträge zur Methodik des Berichts.

Oxfam nahm in seinem Blog dazu Stellung. » Link zum Blog

Armut beseitigen durch den Abbau der weltweiten Ungleichheit

Oxfam kritisiert, dass die Konzentration von Reichtum in den Händen weniger ständig zunimmt, während Millionen Menschen nicht genug zu essen haben und 700 Millionen Menschen unter der absoluten Armutsgrenze von 1.90 US-Dollar am Tag leben. Oxfam verweist dabei auf die Weltbank, nach der das Erreichen des Ziels, die extreme Armut bis 2030 zu überwinden, nicht ohne den Abbau der weltweiten Ungleichheit erreicht werden kann.

Mehr Gerechtigkeit durch faire Steuerbeiträge von Konzernen und Superreichen

Für Oxfam ist ein Kernelement einer humaneren, soziale Ungleichheit reduzierenden Wirtschaftsordnung, von der alle profitieren, Steuergerechtigkeit.

Multinationale Konzerne und reiche Einzelpersonen müssten sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen und ihren fairen Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Wachsende Steuerbeträge müssten dann von den Regierungen genutzt werden, um öffentliche Dienstleistungen auszubauen.

Einnahmeverluste der Entwicklungsländer in Höhe von 100 Milliarden US-$

Internationale Konzerne nutzten, so Oxfam, aggressive Steuervermeidungs-Techniken, verschieben ihre Gewinne in Steueroasen und treiben Staaten in einen ruinösen Wettlauf um Niedrigsteuersätze. Alleine die Entwicklungsländer würden dadurch jedes Jahr Einnahmen in geschätzter Höhe von 100 Milliarden US-Dollar verlieren. (vgl. Oxfam, Ein Wirtschaftssystem für Alle, 2017, S.2ff.)

Ungleichheit auch in Deutschland:

36 Milliardäre verfügen über so viel Vermögen wie die ärmeren 41 Millionen Menschen 

„Nicht nur weltweit, sondern auch in Deutschland herrscht eine große Einkommensungleichheit (vgl. dazu www.boeckler.de) und eine der höchsten Vermögenskonzentrationen in Europa:“

  • Das reichste Prozent der Deutschen besitzt 31.5 Prozent des Gesamtvermögens in Deutschland.
  • Die reichsten 10 Prozent verfügen über fast zwei Drittel (65 %) des Gesamtvermögens.
  • Die ärmeren 50 Prozent verfügen dagegen zusammen über nur knapp 2,4 Prozent des gesamten Vermögens.
  • In Deutschland vereinen nur 36 Milliardäre so viel Vermögen auf sich, wie die ärmere Bevölkerung von 41 Millionen Menschen zusammen

(Oxfam, Ein Wirtschaftssystem für Alle, 2017, S.2)

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