CSR Info 59-2016

QFC-Fortschrittsbericht 2016 an den Global Compact veröffentlicht

Von Helmut Krodel und Peter Schmitt


  • 7. Fortschrittsbericht des QFC für den Zeitraum April 2015 – April 2016 veröffentlicht

  • Neues Berichtsformat nach GRI 4.0

  • QFC weiterhin aktives Mitglied des UN Global Compact

Berichterstattung des QFC nach den Berichtsleitlinien
der Global Reporting Initiative „GRI-G4“

Die Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH (QFC) hat im Juni ihren 7. Fortschrittsbericht an den Global Compact der Vereinten Nationen veröffentlicht. Die Berichterstattung umfasst den Zeitraum April 2015 bis April 2016.

Die Berichterstattung erfolgt in Übereinstimmung mit der „Kern-Berichterstattung“ der Berichtsleitlinien der Global Reporting Initiative GRI-G4.

Das Berichtsformat, das von dem QFC seit dem ersten Fortschrittsbericht – im Jahr 2010 – benutzt wurde, wird wegen der besseren Vergleichbarkeit von Kennziffern (die sich an früheren GRI-Standards orientieren) beibehalten.

Durch die Veröffentlichung des 7. Fortschrittsberichtes bestätigt die QFC GmbH weiterhin ihren „aktiven“ Status im Global Compact.

Die QFC GmbH ist auch Mitglied des Deutschen Global Compact Netzwerk und beteiligt sich an dessen, zweimal jährlich stattfindenden Arbeitstreffen.


Die 10 Prinzipien des Global Compact

Die QFC GmbH ist seit Februar 2008 Mitglied des Global Compact der Vereinten Nationen. Der Global Compact, der im Jahr 2000 von dem damaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, ins Leben gerufen wurde, ist ein weltweites Übereinkommen zur sozialen und ökologischen Gestaltung der Globalisierung. Die teilnehmenden Unternehmen erklären darin ihren Willen, soziale und ökologische Mindeststandards einzuhalten und umsetzen.

Im Einzelnen verpflichten sich die Unternehmen zu den folgenden 10 Prinzipien:

  1. Unternehmen sollen den Schutz der internationalen Menschenrechte unterstützen und achten
  2. Unternehmen sollen sicherstellen, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig machen.
  3. Unternehmen sollen die Vereinigungsfreiheit und die wirksame Anerkennung des rechts auf Kollektivverhandlungen wahren.
  4. Unternehmen sollen für die Beseitigung aller Formen von Zwangsarbeit eintreten.
  5. Unternehmen sollen für die Abschaffung  von Kinderarbeit eintreten.
  6. Unternehmen sollen für die Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Erwerbstätigkeit eintreten.
  7. Unternehmen sollen im Umgang mit Umweltproblemen dem Vorsorgeprinzip folgen.
  8. Unternehmen sollen Initiative ergreifen, um größeres Umweltbewusstsein zu fördern.
  9. Unternehmen sollen Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien beschleunigen.
  10. Unternehmen sollen gegen alle Arten der Korruption eintreten, einschließlich Erpressung und Bestechung

Der im Jahr 2000 initiierte United Nations Global Compact ermutig Unternehmen weltweit, sich den zehn Global Compact Prinzipien zu verpflichten und deren Umsetzung zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung voranzutreiben. Weitere Informationen: www.globalcompact.de und www.unglobalcompact.org

Die Unternehmen im Global Compact müssen jährlich einen Fortschrittsbericht vorlegen, in dem sie über ihre Aktivitäten in Bezug auf die 10 Global Compact Prinzipien berichten.


Neu bei der Berichterstattung nach GRI-G4 sind u. a. eine Stakeholderanalyse, eine Wesentlichkeitsanalyse und eine Risikoabschätzung, die wir nachfolgend auszugsweise dokumentieren:

Einbindung von Stakeholdern (G4-24 – G4 -27)

Die QFC GmbH führte im Berichtszeitraum eine Stakeholder-Analyse durch, welche folgende Stakeholder-Gruppen des QFC identifizierte:

  • Beschäftigte
  • Gesellschafter: IG BCE
  • Kunden: IG BCE, Unternehmen, Schulen
  • Kooperationspartner: Wissenschaftliche Einrichtungen, Bildungsdienstleister, Organisationen im Ausland, Kammern, Wirtschaftsverbände, Sozialpartner, IG BCE
  • Mittelgeber: (Bundes- und Landesministerien, Agentur für Arbeit, IG BCE)
  • Politik und Politische Parteien
  • Mitbewerber: weitere Projektgesellschaften und Bildungsdienstleister
  • Lieferanten: Einkauf, Bildungsdienstleister, Vermieter/technische Ausstattungen
  •  Projektabrechnung
    o BVA – Bundesverwaltungsamt
    o LVA – Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
    o LASA – Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg
    o DLR – Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt
    o GSUB – Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung

Die Stakeholder-Analyse ist Teil des Nachhaltigkeits-Checks der Nachhaltigkeitsinitiative Chemie3. Diese wurde 2013 durch die Allianzpartner IG BCE, BAVC und VCI veröffentlicht.

Alle ermittelten Stakeholder haben unmittelbaren Einfluss auf die operative und strategische Ausrichtung und Handlungsweise des QFC.


Wesentlichkeitsanalyse (G4-2)

Die Wesentlichkeitsanalyse ist ebenfalls Teil des Nachhaltigkeits-Checks von Chemie³, wobei die Handlungsfelder der drei Dimensionen von Nachhaltigkeit auf ihre

  • Wesentlichkeit aus Sicht der Stakeholder
  • Strategische Bedeutung aus Sicht der Unternehmen
  • Stand der Bearbeitung im Unternehmen

untersucht und ausgewertet wurden.
Als Ergebnis der Auswertung wurden im ersten Schritt folgende Handlungsfelder mit abgestuftem Handlungsbedarf identifiziert:

hoher Handlungsbedarf
  • Qualifizierung
  • Personalpolitik, Führungs- und Unternehmenskultur
  • Fachkräftesicherung
  • Beteiligungsprozesse für die Beschäftigten, Feedback-Systeme (Beschäftigte)
  • Know-how-Sicherheit und –Sicherung
  • Geschäfts- und Investitionsplanung
mittelfristiger Handlungsbedarf
  • Vertrieb
  • Unternehmensführung und -kontrolle (Governance Compliance)
  • Stakeholder-Dialoge, Feedback-Systeme, Kommunikation (inkl. Nachbarschaftsdialog)
  • Vereinbarkeit Familie / Beruf, Work-Life-Balance
  • Produktbezogene Kommunikation und Kundeninformation
  • Alters- und gesundheitsgerechte Gestaltung des Arbeitsprozesses

Im 2. Schritt wurde vereinbart, eine Priorisierung vorzunehmen, um 3 – 4 der identifizierten Handlungsfelder in Arbeitsgruppen zu bearbeiten.


Wichtigste Auswirkungen, Risiken und Chancen: (G4-2)

Für die QFC GmbH, als ein gewerkschaftliches Projektmanagementunternehmen, stellen die Umsetzung, Verbreitung und Stabilisierung der Sozialpartnerschaft, der sozialen Gerechtigkeit und der Nachhaltigkeit einen wesentlichen Orientierungsrahmen für die Projekte und Aktivitäten dar.

Dafür hatte das QFC ca. 40 Vollzeitarbeitsverhältnisse geschlossen. Im Berichtzeitraum hat die Beendigung mehrerer langjähriger Projekte zu einer Reduzierung der Projektaktivitäten wie auch des Personalbestandes geführt. (G4-13)

Die QFC GmbH ist bei der Akquise von Projektmitteln sehr stark von öffentlichen Mitteln abhängig. Verzögerungen beim Start der neuen ESF-Förderperiode, Ausschreibungen wie der ESF-Sozialpartnerrichtlinie „Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ und der Sozialpartnerrichtlinie auf der Landesebene, haben deshalb direkte Auswirkungen auf die Projektaktivitäten und die Zahl der Beschäftigten. Die Anzahl der Beschäftigten sank zum Ende 2015 um ca. 50%.


Werte, Prinzipien, Standards, Normen, Code of Conduct der QFC GmbH

Nachhaltigkeit spielt für die QFC GmbH auf vielfältige Weise eine zentrale Rolle:

  • als Wertemaßstab einer gewerkschaftlichen Einrichtung und als Mitglied des Global Compact
  • im Umgang mit seinen Geschäftspartnern
  • in Projekten, die sich explizit mit Nachhaltigkeit befassen (bspw. CaeSaR)
  • in Weiterbildungsangeboten wie dem „Promotor für Nachhaltigkeit und Innovation (FH)“
  • in Publikationen (CSR-Infos), die sich Nachhaltigkeitsthemen widmen
  • in einem eigenen Nachhaltigkeits- und Qualitätsstandard für die Aus- und Weiterbildung (QFC – Qualitätssiegel Q3SQ)
  • in den Beziehungen zu den Stakeholdern aus dem Bereich der Bildungsdienstleister, für die das Qualitätssiegel Q3SQ ein Benchmark darstellt.
  • durch ihre Beteiligung an die Nachhaltigkeitsinitiative der Chemischen Industrie (Chemie³).
Risiken:

Die QFC GmbH ist kein produzierendes Unternehmen. Das Unternehmen bemüht sich durch die Auswahl seiner – verstärkt auch lokalen und regionalen – Lieferanten und Kooperationspartner, insbesondere Bildungsdienstleister, sich nicht an Menschenrechtsverletzungen schuldig zu machen.

Dies geschieht insbesondere durch nachfolgende Kriterien

  • Achtung von Arbeitnehmerrechten,
  • Beteiligung an Nachhaltigkeitsinitiativen,
  • Zertifizierung nach dem Qualitätssiegel des QFC Q3SQ.

Unterstützung und Verbreitung der Global Compact Prinzipien im Einflussbereich des QFC:

Q3SQ

Zur Verbreitung und Implementierung der Global Compact Prinzipien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung hat das QFC einen neuen Qualitätsstandard, das Qualitätssiegel Q3SQ, für die industrielle Aus- und Weiterbildung entwickelt.
Q3SQ steht für Quality Standard for Social and Sustainable Qualification (Qualitätsstandard für soziale und nachhaltige Qualifizierung). Das Qualitätssiegel Q3SQ umfasst Anforderungen an ein Qualitätsmanagement, die Prinzipien von Responsible Care, wie auch die Prinzipien des Global Compact.

Q3SQ wurde gemeinsam mit Stakeholdern des QFC (Sozialpartner, Wissenschaft und Bildungsdienstleister) entwickelt.

Q3SQ wird nach Auditierung und Überprüfung durch eine Jury vergeben.

Mit dem Qualitätssiegel sollen, sowohl in den Bildungseinrichtungen wie auch in den Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, die Prinzipien des Global Compact implementiert und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Aus- und Weiterzubildenden vermittelt werden.

Das Qualitätssiegel Q3SQ wurde erstmals im Mai 2011 an folgende Bildungsdienstleister vergeben. In jährlichen Fortschrittsberichten dokumentieren sie weitere Aktionen und ihr Engagement für die Umsetzung der Prinzipien des Qualitätssiegels:

  • Bildungszentrum Wolfen-Bitterfeld e.V. aus Bitterfeld-Wolfen
  • Ausbildungsverbund Olefinpartner e.V. aus Schkopau
  • Bildungszentrum für Beruf und Wirtschaft e.V. aus Lutherstadt Wittenberg
  • BAL Bildungsakademie Leuna GmbH & Co KG /IBLM Interessengemeinschaft Bildung Leuna-Merseburg e.V.

2015 wurde die Provadis – Partner für Beratung und Bildung GmbH, Frankfurt erfolgreich zertifiziert.

Diese fünf Bildungsdienstleister bilden in ihren Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen 1400 Auszubildende und 9150 Teilnehmer in Weiterbildungsmaßnahmen für 450 Unternehmen aus.

Die Q3SQ-zertifizierten Bildungsdienstleister haben im Rahmen des Projektes CaeSaR Qualifizierungsbausteine zur Nachhaltigkeit, den Global Compact Prinzipien und CSR für den praktischen Einsatz in der Aus- und Weiterbildung entwickelt. (G4-SO1)

Im Berichtzeitraum wurde im September 2015 ein Workshop zur Weiterentwicklung von Q3SQ unter Beteiligung der Sozialpartner IG BCE/BAVC/VCI, Vertreter der Wissenschaft und der Bildungsdienstleister durchgeführt.


CSR-Newsletter

Seit Beginn 2011 veröffentlicht die QFC GmbH (im Berichtszeitraum gemeinsam mit der Stiftung Arbeit und Umwelt) einen CSR-Newsletter, um ihre Stakeholder über aktuelle Entwicklungen zu CSR, Global Compact und Nachhaltigkeit zu informieren.

Link zur CSR-Newslettersammlung: http://qfc-news.com/category/csr-informationen/

Insgesamt wurden bisher 56 CSR-Infoblätter veröffentlicht. (GRI-SO5)

Im Berichtszeitraum April 2015 – April 2016 wurden 11 CSR-Infos veröffentlicht.


Geplante Aktivitäten 2016/2017

Deutsches Global Compact Netzwerk

Die QFC GmbH wird sich weiterhin aktiv an den Arbeitstreffen des Deutschen Global Compact Netzwerkes beteiligen und ihre Erfahrungen mit Q3SQ wie auch mit dem CaeSaR-Projekt für KMU’s als praktische Beispiele für die Umsetzung der Global Compact Prinzipien in die Diskussion im Netzwerk einbringen.

CSR-Infos

Darüber hinaus wird die QFC GmbH mit ihren CSR-Infos weiterhin ihre Stakeholder und die interessierte Öffentlichkeit über aktuelle Entwicklungen, Standards, Initiativen und Studien zu CSR und Nachhaltigkeit informieren. (GRI-SO5)

Qualifizierungsprogramm „Promotoren für Nachhaltigkeit und Innovation“

Die QFC GmbH wird in 2016 gemeinsam mit der Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE das Qualifizierungsprogramm zu Nachhaltigkeit unter dem Titel „Promotoren für Nachhaltigkeit und Innovation“ durchführen. In Kooperation mit der Fachhochschule Trier (Umweltcampus Birkenfeld) und den Chemie-Sozialpartnern können Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Rahmen einer 18monatigen wissenschaftlichen Weiterbildung (incl. wissenschaftlicher Projektarbeit) einen Abschluss als „Promotor für Nachhaltigkeit und Innovation (FH)“ erlangen. (G4-SO1)
Link: www.promotor-nachhaltigkeit-innovation

ANLIN

QFC plant 2016 mit zwei Q3SQ-zertifizierten Bildungsdienstleistern und einem Wissenschaftspartner im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) ein Modellprojekt zur nachhaltigen Gestaltung des Lernortes Betrieb in der Berufsausbildung unter dem Titel „ANLIN“ zu beginnen.

Kooperation mit der Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE

Die QFC GmbH wird auch weiterhin mit der Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE zusammenarbeiten und in einem Netzwerk aus Vertretern von Unternehmen, Gewerkschaften und Wissenschaft auch die Global Compact Prinzipien weiterverbreiten.

Q3SQ

Das Qualitätssiegel Q3SQ soll weiterentwickelt und an den Berichtsstandard GRI-G4 angepasst werden. Weitere Bildungsdienstleister sollen für Q3SQ gewonnen werden. Das QFC beteiligt sich weiterhin an der Nachhaltigkeitsinitiative der Chemischen Industrie, Chemie³, und hat seine Organisation dem Nachhaltigkeitscheck von Chemie³ unterzogen.
Link zu Chemie³: www.chemiehoch3.de

Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und Nachhaltige Entwicklungsziele der Vereinten Nationen

Mit dem Qualitätssiegel Q3SQ leistet das QFC weiterhin einen Beitrag zur praktischen Umsetzung des Weltaktionsprogramms (WAP) „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und unterstützt damit auch die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, insbesondere das „Ziel 4: Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern“.

Mit dem Qualifizierungsprogramm „Promotoren für Nachhaltigkeit und Innovation“ werden auch die neuen nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen verbreitet.

Projektbeispiele

In dem Fortschrittsbericht finden sich weitere Projektbeispiele des QFC, so z.B. zum Erwerb internationaler beruflicher Handlungskompetenz im Norden Sachsen-Anhalt (Projekt MILENA), zur Förderung der Praxiserfahrung für Auszubildende durch Lernaufenthalte in Europa (Projekt PAULINE), zur „Generationenbalance-Ausgewogene betriebliche Altersstrukturen als Innovationsressource“ (Projekt GenBa), zu GUTE ARBEIT in Sachsen-Anhalt, „KarisMa“ – Karriere 50plus – Mit Erfahrungen punkten, zu alters- und demografiegerechter Schichtarbeit in kollegialer Beratung (Projekt „Schicht“).

Menschenrechte

Der Bericht informiert im Teil „Menschenrechte“ u. a. über die Mitarbeiterfluktuationsraten, Elternurlaub sowie über betriebliche Leistungen, die Vollzeitbeschäftigten, befristet Beschäftigten und Teilzeitbeschäftigten zur Verfügung stehen.

Arbeitsnormen

Im Teil „Arbeitsnormen“ finden sich u. a. Zahlen zum gewerkschaftlichen Organisationsgrad, (der bei den Beschäftigten des QFC bei 100 % liegt), zur Leistungsbeurteilung, zur Weiterbildung der Beschäftigten, zu dem Verhältnis der Grundgehälter von Mann und Frau und dem Prozentanteil der Geschlechter unter den Führungskräften, nach dem der Frauenanteil unter Führungskräften im QFC bereits seit 2011 bei 50 % liegt.

Umweltschutz

In dem Teil „Umweltschutz“ werden u. a. Maßnahmen des QFC zur Ressourcen-, Energie- und Emissionseinsparung aufgelistet. Darin finden sich auch Bespiele für die verstärkte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wie auch zur Verwendung umweltfreundlicher Büro- und Seminarmaterialien.

Eine Arbeitsgruppe für Nachhaltigkeit ist geplant und die Beschäftigten sind aufgerufen, Beispiele und Anknüpfungspunkte des QFC für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 (SDG-Nachhaltige Entwicklungsziele) zu benennen.

Korruptionsbekämpfung

Zu dem Bereich „Korruptionsbekämpfung“ findet sich u.a. eine Anti-Korruptionsrichtlinie, die bereits 2011 zwischen der Geschäftsführung des QFC und dem Betriebsrat abgeschlossen wurde.
Damit hat das QFC in allen Bereichern des Global Compact Maßnahmen getroffen, um die 10 Prinzipien des Global Compact umzusetzen.

Nach dem Beitritt des QFC zum Global Compact wurde bereits 2008 zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat des QFC eine Mitteilung an die Beschäftigten unterzeichnet, in der sie die 10 Prinzipien des Global Compact unterstützen und alle Beschäftigten des QFC aufrufen, die Umsetzung und Verbreitung der Global Compact aktiv zu unterstützen.

Der neue Fortschrittsbericht des QFC zeigt, dass auch klein- und mittelständische Unternehmen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, umfassend über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten im Rahmen des international verbreiteten und anerkannten Berichtsstandards GRI-G4 berichten können.